Autor: 19. September 2013 0 Kommentare Weiter ...

Betriebskosten der Gartenpflege


Auch die Arbeiten zur Gartenpflege sind nach § 2 Nr. 10 der Betriebskostenverordnung wenn die Umlage in der Nebenkostenabrechnung entsprechend mietvertraglich vereinbart wurde. Mehr zu mietvertraglichen Regelungen der Gartenpflege …

Umlagefähige Nebenkosten

Unter der Position Gartenpflege sind die folgenden Kosten umlagefähig:

Gartenpflege

Dazu gehören die Kosten die bei der der Pflege von gärtnerisch angelegten Flächen entstehen, einschließlich der Erneuerung also Neupflanzung von Pflanzen und Gehölzen. Im Sinne der Betriebskostenverordnung gelten insbesondere die Kosten für die folgenden Tätigkeiten als Betriebskosten:

  • das Mähen, das Bewässern, das Vertikutieren und das Nachsäen des Rasens,
  • das Düngen und Schädlingsbekämpfung,
  • der Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen,
  • das Entfernen von Unkraut sowie von zu großen und kranken Pflanzen,
  • die Reinigung des Gartens und Laubfegen,
  • die Entsorgung von Laub und Gartenabfällen,
  • die Neubepflanzung mit Pflanzen und Gehölzen,
  • die Kosten für Pflanzen, Saatgut, Gießwasser, Dünger, Pflanzenschutzmittel, Benzin für Rasenmäher

Das Fällen von Bäumen ist nur dann in der Nebenkostenabrechnung ansetzbar, wenn es dafür eine Ersatzbepflanzung vorgenommen wird. Das Fällen ohne Grund, wegen behördlicher Anordnung oder wegen Sturmschäden ist nicht abrechenbar, da Kosten die dafür entstehen nicht regelmäßig sind.

Pflege von Spielplätzen

Das ist der Austausch von Sand, die Säubern des Spielplatzes und Wartungsarbeiten an den Spielgeräte und deren Pflege.

Pflege von Plätzen, Zugängen und Zufahrten

Das ist die Reinigung und der Winterdienst von Wegen und Plätzen gemeint die nicht dem öffentlichen Verkehr dienen.

Nicht Umlagefähige Nebenkosten

Dagegen sind die folgenden Kosten nicht als Betriebskosten anzusetzen

  • das Neuanlegen eines Gartens
  • der Kauf von Gartengeräten
  • das Anlegen von neuen Wegen oder deren Reparatur

Verteilung der Nebenkosten

Die Umlage der Kosten in der Nebenkostenabrechnung erfolgt entsprechend des Anteils der Wohnfläche. Ist die Benutzung der Außenanlagen (Garten, Parkplätze) auf bestimmte Mieter oder Mietergruppen beschränkt, können diese Kosten auch nur auf diejenigen Mieter verteilt werden.

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